ega:frauen im zentrum

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AUF DEM SPRUNGBRETT DER KUNST
Ausstellung

Vernissage: Dienstag, 20. Jänner 2015, 19 Uhr
ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060

Übergang. Zwischenphase.
Drei Künstlerinnen auf dem Sprungbrett der Kunst.
Schwung nehmen. Abheben.
Auf dem Sprungbrett wieder landen.
Schwingen. Springen.
Mut fassen.
Absprung ins Ungewisse.

Gosia Foremna, ina ima und Anka Nidzgorska zeigen eine Auswahl ihrer künstlerischen Arbeiten in den Räumlichkeiten des ega vom 21. Jänner bis 27. Februar 2015. Die Vernissage findet am 20. Jänner 2015 um 19 Uhr statt.

Foremna, ina ima und Nidzgorska präsentieren zeitgenössischer Malerei, Zeichnung, Textilien und Video. Die gezeigten Arbeiten ermöglichen Einblicke in das Schaffen junger Wiener Künstlerinnen zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Gosia Foremnas Arbeiten sind ein Appell an das Leben. Nicht an das reine Überleben, sondern an das Verwirklichen von Leidenschaften, Liebe und persönlicher Freiheit. Das Interesse der Künstlerin liegt an der Bewegung des menschlichen Körpers und nicht an der physiognomischen Abbildung des Jeweiligen. Die Werke sollten eine einprägsame Person in einem markanten Moment darstellen. Von zentraler Bedeutung ist die Diskrepanz zwischen einer Bewegung und dem eingefrorenen Bild.

ina imas Arbeiten handeln von Verletzungen, Verlust, dem Vergehen, der zeitlichen Veränderung der Dinge und Fashion. ina imas Tun ist Ausdruck des Lebens das mit seiner subtilen Gewalt auf uns einwirkt. Ausgehend von einer Idee, einem Satz oder einer bildhaften Vision findet sie das Medium für das sich in Entstehung befindende Kunstwerk. Seit 2008 führt sie Motive in ihren Arbeiten ein, welche in ihrer aktuellen Kunstproduktion in Spannung erzeugender Weise in Erscheinung treten.

Anka Nidzgorska spielt mit der Wahrnehmung von Realität. Sie setzt sich in ihrem künstlerischen Werk mit Phänomenen wie Zeit, Bewegung, Auftauchen und Vergehen auseinander. Handbewegungen umgesetzt in Bleistiftlinien oder Farbflächen in Ölbildern werden zu abstrakten Formen die neue Welten erschaffen. In ihren Zeichnungen formuliert Nidzgorska bildhalft eine Balance von gegenständlichen Elementen und einer offenen Formensprache. Ihre Bleistiftzeichnungen sind komplex und detailreich ohne dass einzelne Elemente in den Vordergrund kippen, vielmehr entstehen Gewebe zwischen Verletzlichkeit und wuchernder Ausbreitung.